Wenn du den Halt beherrschst, hast du eine gute Grundlage für den Rest deines Trainings geschaffen.

Häufige Herausforderungen 

Rollt sich Ihr Pferd ein?
Wenn Ihr Pferd dies tut und weiterläuft, wenn Sie Halten möchten, dann halten Sie den Druck aufrecht. Wenn Sie loslassen, lernt das Pferd möglicherweise, dass es seinen Hals einrollen muss, damit der Druck nachlässt. Machen Sie sich keine Sorgen, dass Ihr Pferd sich zu stark einrollt, und halten Sie den Druck aufrecht, bis das Pferd anhält. Üben Sie dies vorzugsweise vom Boden aus.

Dreht sich Ihr Pferd beim Anhalten?
Wenn Ihr Pferd schlecht im Gleichgewicht ist, kann es sein, dass es sich zur Seite dreht, wenn es anhalten soll. Versuchen Sie, den Kopf Ihres Pferdes beim Halten gerade zu halten. Es ist für das Pferd schwieriger, sich zu drehen, wenn der Kopf gerade gehalten wird. Auf diese Weise können Sie vermeiden, dass Vor- oder Hinterhand des Pferdes zur Seite ausfallen. Sie müssen auch hier sehr auf Ihre Hände achten. Es kann sein, dass eine Hand stärker einwirkt als die andere, und das kann der Grund dafür sein, dass Ihr Pferd aus dem Gleichgewicht gerät und nicht gerade stehen bleibt. Beobachten Sie daher, ob Ihr Pferd immer nach rechts oder links geht, wenn Sie die Hilfe geben. Passen Sie den Druck in Ihren Händen so an, dass der Kopf Ihres Pferdes immer gerade vor Ihnen bleibt.

Läuft Ihr Pferd weiter, sobald Sie die Zügel loslassen?
Es gibt zwei häufige Gründe, warum ein Pferd vorwärts geht, sobald die Zügel losgelassen werden. Entweder denkt es, dass es vorwärts gehen muss, oder es ist nicht im Gleichgewicht und stolpert deshalb vorwärts. Die Lösung für beide Probleme besteht darin, das Signal zum Anhalten so oft zu wiederholen, bis das Pferd aufhört nach vorne zu gehen. Üben Sie vom Boden aus. Wenn Ihr Pferd große Schwierigkeiten mit dem Anhalten hat, warten Sie eine Weile, bevor Sie weitermachen. Das Pferd sollte sich beim Stehenbleiben wohl fühlen und merken, dass es sein Gleichgewicht halten kann.

Zählen Sie eventuell bis 5 oder 10, bevor Sie wieder weitergehen. Wenn Ihr Pferd sehr ungeduldig ist, ist es wichtig, dass Sie das Signal geben, wieder vorwärtszugehen. Mit der Zeit wird es dem Pferd leichter fallen, stillzustehen, zu atmen und sich zu entspannen.

Bitte beachten Sie, dass, wenn Ihr Pferd dazu neigt, Ihren Hilfen auszuweichen, ein gesundheitlicher Aspekt im Spiel sein könnte. Es wird empfohlen, Ihr Pferd von Fachleuten untersuchen zu lassen.

Über die Autorin:
Christina Holmbæck unterrichtet seit mehr als 16 Jahren alle Arten von Reitern. Ihre Ausbildungsmethode nennt sich „Reitkunst mit Leichtigkeit" und basiert auf der Biomechanik des Pferdes und der modernen Lernpsychologie. Ziel ist es, möglichst leichte Hilfen zu geben und ein ausgeglichenes Pferd zu haben.

Der Halt: Einer der wichtigsten Schlüssel für die weitere Ausbildung
Der Halt ist einer der wichtigsten Schlüssel für die weitere Ausbildung. Um Ihr Pferd auf die richtige Art und Weise auszubilden, müssen Sie es auf dem Niveau trainieren, für das es bereit ist.

Mit den Knien weiterdrücken, nachdem das Pferd angehalten hat

Den Druck auf die Zügel beibehalten, nachdem Ihr Pferd angehalten hat

VERMEIDEN SIE DIES!
Wenn Ihr Pferd lernen soll, seine Hinterhand einzubinden, seinen Rücken zu heben und sich mit leichten Hilfen zu versammeln, dann sollten Sie folgende Dinge vermeiden:

Zu starkes Zurücklehnen

A ber mein Pferd hält doch sofort an, wenn ich diese drei Dinge tue", werden Sie vielleicht denken. Ja, aber es beeinflusst die Ausbildung des Pferdes negativ. Denn wenn die Knie zu stark zusammengedrückt werden, entsteht Spannung im Sitz des Reiters. Das führt dazu, dass das Pferd im Rücken verspannt. Und wenn man sich im Sattel nach hinten lehnt, drückt man auf die Lendengegend des Pferdes – auch nicht optimal.

Mit anderen Worten: Die Haltung des Reiters kann das Pferd daran hindern, sein Becken zu kippen und seinen Rücken anzuheben. Um das Gleichgewicht zu halten, muss das Pferd seinen Hals und Kopf heben, was der Reiter bei Druck auf den Zügel behindert.

Richtig Halten ist eine technisch
schwierige Übung
Das Halten erfordert sowohl vom Pferd als auch vom Reiter Koordination und Gleichgewicht. Es dauert in der Regel sehr lange, bis das Pferd den Halt korrekt ausführen kann. Wenn ich den Halt lehre, unterteile ich das Training normalerweise in zwei Stufen.

Zählen Sie bis 3
Ihr Pferd versteht besser, was Sie von ihm wollen, wenn Sie Ihre Hilfen sehr sorgfältig geben. Wenn Sie Halten möchten, stellen Sie sich vor, dass Sie zuerst einen Vorderhuf (1) und dann den anderen Vorderhuf (2) stoppen, und sobald Ihr Pferd stillsteht, denken Sie daran, den Druck auf beide Zügel zu lösen (3).

Wenn Ihr Pferd Schwierigkeiten
hat, zu halten
Wenn Ihr Pferd bei leichtem Druck nicht anhält, vermeiden Sie es, fester zu ziehen. Dies führt normalerweise dazu, dass das Pferd gegen den Druck angeht, anstatt zu halten.

Versuchen Sie stattdessen, eine Hand höher anzuheben und trotzdem eine gleichmäßige Verbindung mit beiden Zügeln bestehen zu lassen. Dadurch wird der Hals Ihres Pferdes leicht gedreht, so dass es nicht mit dem ganzen Körper gegen den Druck anziehen kann. Außerdem ist dies viel sanfter als ein festerer Druck auf das Maul.

Wenn Ihr Pferd immer noch nicht leicht zu stoppen ist, empfehle ich Ihnen, den Halt vom Boden aus zu trainieren.

Den Halt vom Boden aus üben
Wenn Sie den Halt vom Boden aus trainieren möchten, können Sie das Pferd zunächst an den Rand des Reitplatzes führen. So versteht das Pferd das Signal leichter, da es sich nicht von Ihnen wegdrehen kann.

Nehmen Sie beide Zügeln sanft an, während Sie Ihrem Pferd folgen. Wenn Sie anhalten, bevor Ihr Pferd hält, ziehen Sie unweigerlich am Gebiss. Halten Sie deshalb erst an, wenn Ihr Pferd angehalten hat. Denken Sie daran, die Reaktion des Pferdes beim Anhalten zu loben: Lassen Sie die Zügel los, atmen Sie durch, entspannen Sie Ihren Körper und streicheln Sie den Hals des Pferdes.

Sie machen es Ihrem Pferd noch leichter, wenn Sie das Anhalten immer an der gleichen Stelle üben. Sobald Sie sehen, dass Ihr Pferd das Signal versteht, können Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Sie den Halt an verschiedenen Stellen ohne Unterstützung durch eine Barriere oder einen Zaun üben.

Experimentieren Sie mit dem Druck
Experimentieren Sie mit dem Druck Ihrer Hände. Wenn die Verbindung zu leicht oder zu hart ist, wird Ihr Pferd weitergehen. Finden Sie den Druck raus, auf den Ihr Pferd am besten reagiert. Und behalten Sie Ihr Ziel im Auge: Das Pferd soll auf eine ultraleichte Berührung hin anhalten.

Wenn Ihr Pferd nicht auf leichten Druck reagiert, können Sie auch eine Hand höher anheben, während Sie am Boden stehen. Behalten Sie den gleichen Druck auf beide Zügel bei und geben Sie nach, sobald Ihr Pferd anhält. .

CHECKLISTE:

  • Bleiben Sie im Oberkörper aufrecht, so dass Ihr Gewicht auf den inneren Oberschenkeln und nicht auf der Lendengegend des Pferdes liegt.

  • Entspannen Sie Ihre Knie, Hüften und Füße (insbesondere, wenn Sie mit Steigbügeln reiten), um zu vermeiden, dass sich der Rücken Ihres Pferdes verspannt.

  • Nehmen Sie leichten Kontakt mit beiden Händen auf. Verkürzen Sie eventuell die Zügel, damit Sie nicht die Ellbogen nach hinten ziehen. Das führt zu einer harten Hand.

  • Vergessen Sie nicht zu atmen.

Stufe 1 - Verstehen des Signals
In dieser Stufe liegt der Schwerpunkt darauf, dass das Pferd das Stoppsignal des Reiters versteht. Gleichzeitig soll das Pferd so entspannt wie möglich sein. Auf dieser Stufe wird eine „Bauchlandung“ ins Halten akzeptiert. Es ist in Ordnung, wenn das Pferd stark auf der Vorhand stoppt und Hals und Kopf anhebt, um das Gleichgewicht zu halten, sofern es die Aufgabe verstanden hat.

Idealerweise sollte das Gewicht des Pferdes beim Anhalten auf der Hinterhand liegen. Wenn das Pferd jedoch in der Oberlinie angespannt ist und Sie es ins Halten hineintreiben, wird sich die Spannung verstärken und das Pferd vermehrt auf die Vorhand kommen. Daher muss das Pferd zunächst lernen, bei einer leichten Hilfe anzuhalten und sich zu entspannen.

Stufe 2 - Biomechanische Lerntechnik
Auf dieser Stufe liegt der Schwerpunkt auf der Biomechanik des Pferdes, insbesondere auf der Haltung im und während des Haltens. Ziel ist es, dass das Pferd sich im Halt entspannt, seine gesamte Oberlinie dehnt und nach vorne und unten die Anlehnung sucht.

Die Voraussetzungen für diese Stufe sind, dass das Pferd entspannt ist, im Schulterherein und Traver geritten werden und sich versammeln kann, ohne den Rücken zu verspannen oder den Hals zu verkürzen.

Von: Christina Holmbæck
Fotos: Camilla Funch Jandrup

Es ist viel einfacher, ein Pferd „ohne Rücken“ zum Halten zu bringen, als es zu versammeln und die Hinterhand untertreten zu lassen. Aber erliegen Sie nicht der Versuchung, hier die einfachste Lösung zu wählen. Auf lange Sicht fehlt Ihnen die Grundlage, die Sie brauchen, um Ihr Pferd weiter auszubilden.

- Ein Leitfaden für Reiter auf jedem Niveau 

Richtig Halten

VERMEIDEN SIE DIES!
Wenn Ihr Pferd lernen soll, seine Hinterhand einzubinden, seinen Rücken zu heben und sich mit leichten Hilfen zu versammeln, dann sollten Sie folgende Dinge vermeiden:

Rollt sich Ihr Pferd ein?
Wenn Ihr Pferd dies tut und weiterläuft, wenn Sie Halten möchten, dann halten Sie den Druck aufrecht. Wenn Sie loslassen, lernt das Pferd möglicherweise, dass es seinen Hals einrollen muss, damit der Druck nachlässt. Machen Sie sich keine Sorgen, dass Ihr Pferd sich zu stark einrollt, und halten Sie den Druck aufrecht, bis das Pferd anhält. Üben Sie dies vorzugsweise vom Boden aus.

Dreht sich Ihr Pferd beim Anhalten?
Wenn Ihr Pferd schlecht im Gleichgewicht ist, kann es sein, dass es sich zur Seite dreht, wenn es anhalten soll. Versuchen Sie, den Kopf Ihres Pferdes beim Halten gerade zu halten. Es ist für das Pferd schwieriger, sich zu drehen, wenn der Kopf gerade gehalten wird. Auf diese Weise können Sie vermeiden, dass Vor- oder Hinterhand des Pferdes zur Seite ausfallen. Sie müssen auch hier sehr auf Ihre Hände achten. Es kann sein, dass eine Hand stärker einwirkt als die andere, und das kann der Grund dafür sein, dass Ihr Pferd aus dem Gleichgewicht gerät und nicht gerade stehen bleibt. Beobachten Sie daher, ob Ihr Pferd immer nach rechts oder links geht, wenn Sie die Hilfe geben. Passen Sie den Druck in Ihren Händen so an, dass der Kopf Ihres Pferdes immer gerade vor Ihnen bleibt.

Läuft Ihr Pferd weiter, sobald Sie die Zügel loslassen?
Es gibt zwei häufige Gründe, warum ein Pferd vorwärts geht, sobald die Zügel losgelassen werden. Entweder denkt es, dass es vorwärts gehen muss, oder es ist nicht im Gleichgewicht und stolpert deshalb vorwärts. Die Lösung für beide Probleme besteht darin, das Signal zum Anhalten so oft zu wiederholen, bis das Pferd aufhört nach vorne zu gehen. Üben Sie vom Boden aus. Wenn Ihr Pferd große Schwierigkeiten mit dem Anhalten hat, warten Sie eine Weile, bevor Sie weitermachen. Das Pferd sollte sich beim Stehenbleiben wohl fühlen und merken, dass es sein Gleichgewicht halten kann.

Zählen Sie eventuell bis 5 oder 10, bevor Sie wieder weitergehen. Wenn Ihr Pferd sehr ungeduldig ist, ist es wichtig, dass Sie das Signal geben, wieder vorwärtszugehen. Mit der Zeit wird es dem Pferd leichter fallen, stillzustehen, zu atmen und sich zu entspannen.

Bitte beachten Sie, dass, wenn Ihr Pferd dazu neigt, Ihren Hilfen auszuweichen, ein gesundheitlicher Aspekt im Spiel sein könnte. Es wird empfohlen, Ihr Pferd von Fachleuten untersuchen zu lassen.

Häufige Herausforderungen 

Wenn du den Halt beherrschst, hast du eine gute Grundlage für den Rest deines Trainings geschaffen.

Über die Autorin:
Christina Holmbæck unterrichtet seit mehr als 16 Jahren alle Arten von Reitern. Ihre Ausbildungsmethode nennt sich „Reitkunst mit Leichtigkeit" und basiert auf der Biomechanik des Pferdes und der modernen Lernpsychologie. Ziel ist es, möglichst leichte Hilfen zu geben und ein ausgeglichenes Pferd zu haben.

Der Halt: Einer der wichtigsten Schlüssel für die weitere Ausbildung
Der Halt ist einer der wichtigsten Schlüssel für die weitere Ausbildung. Um Ihr Pferd auf die richtige Art und Weise auszubilden, müssen Sie es auf dem Niveau trainieren, für das es bereit ist.

Den Druck auf die Zügel beibehalten, nachdem Ihr Pferd angehalten hat

Mit den Knien weiterdrücken, nachdem das Pferd angehalten hat

Zu starkes Zurücklehnen

A ber mein Pferd hält doch sofort an, wenn ich diese drei Dinge tue", werden Sie vielleicht denken. Ja, aber es beeinflusst die Ausbildung des Pferdes negativ. Denn wenn die Knie zu stark zusammengedrückt werden, entsteht Spannung im Sitz des Reiters. Das führt dazu, dass das Pferd im Rücken verspannt. Und wenn man sich im Sattel nach hinten lehnt, drückt man auf die Lendengegend des Pferdes – auch nicht optimal.

Mit anderen Worten: Die Haltung des Reiters kann das Pferd daran hindern, sein Becken zu kippen und seinen Rücken anzuheben. Um das Gleichgewicht zu halten, muss das Pferd seinen Hals und Kopf heben, was der Reiter bei Druck auf den Zügel behindert.

Richtig Halten ist eine technisch
schwierige Übung
Das Halten erfordert sowohl vom Pferd als auch vom Reiter Koordination und Gleichgewicht. Es dauert in der Regel sehr lange, bis das Pferd den Halt korrekt ausführen kann. Wenn ich den Halt lehre, unterteile ich das Training normalerweise in zwei Stufen.

Zählen Sie bis 3
Ihr Pferd versteht besser, was Sie von ihm wollen, wenn Sie Ihre Hilfen sehr sorgfältig geben. Wenn Sie Halten möchten, stellen Sie sich vor, dass Sie zuerst einen Vorderhuf (1) und dann den anderen Vorderhuf (2) stoppen, und sobald Ihr Pferd stillsteht, denken Sie daran, den Druck auf beide Zügel zu lösen (3).

Wenn Ihr Pferd Schwierigkeiten
hat, zu halten
Wenn Ihr Pferd bei leichtem Druck nicht anhält, vermeiden Sie es, fester zu ziehen. Dies führt normalerweise dazu, dass das Pferd gegen den Druck angeht, anstatt zu halten.

Versuchen Sie stattdessen, eine Hand höher anzuheben und trotzdem eine gleichmäßige Verbindung mit beiden Zügeln bestehen zu lassen. Dadurch wird der Hals Ihres Pferdes leicht gedreht, so dass es nicht mit dem ganzen Körper gegen den Druck anziehen kann. Außerdem ist dies viel sanfter als ein festerer Druck auf das Maul.

Wenn Ihr Pferd immer noch nicht leicht zu stoppen ist, empfehle ich Ihnen, den Halt vom Boden aus zu trainieren.

Den Halt vom Boden aus üben
Wenn Sie den Halt vom Boden aus trainieren möchten, können Sie das Pferd zunächst an den Rand des Reitplatzes führen. So versteht das Pferd das Signal leichter, da es sich nicht von Ihnen wegdrehen kann.

Nehmen Sie beide Zügeln sanft an, während Sie Ihrem Pferd folgen. Wenn Sie anhalten, bevor Ihr Pferd hält, ziehen Sie unweigerlich am Gebiss. Halten Sie deshalb erst an, wenn Ihr Pferd angehalten hat. Denken Sie daran, die Reaktion des Pferdes beim Anhalten zu loben: Lassen Sie die Zügel los, atmen Sie durch, entspannen Sie Ihren Körper und streicheln Sie den Hals des Pferdes.

Sie machen es Ihrem Pferd noch leichter, wenn Sie das Anhalten immer an der gleichen Stelle üben. Sobald Sie sehen, dass Ihr Pferd das Signal versteht, können Sie den Schwierigkeitsgrad erhöhen, indem Sie den Halt an verschiedenen Stellen ohne Unterstützung durch eine Barriere oder einen Zaun üben.

Experimentieren Sie mit dem Druck
Experimentieren Sie mit dem Druck Ihrer Hände. Wenn die Verbindung zu leicht oder zu hart ist, wird Ihr Pferd weitergehen. Finden Sie den Druck raus, auf den Ihr Pferd am besten reagiert. Und behalten Sie Ihr Ziel im Auge: Das Pferd soll auf eine ultraleichte Berührung hin anhalten.

Wenn Ihr Pferd nicht auf leichten Druck reagiert, können Sie auch eine Hand höher anheben, während Sie am Boden stehen. Behalten Sie den gleichen Druck auf beide Zügel bei und geben Sie nach, sobald Ihr Pferd anhält. .

CHECKLISTE:

  • Bleiben Sie im Oberkörper aufrecht, so dass Ihr Gewicht auf den inneren Oberschenkeln und nicht auf der Lendengegend des Pferdes liegt.

  • Entspannen Sie Ihre Knie, Hüften und Füße (insbesondere, wenn Sie mit Steigbügeln reiten), um zu vermeiden, dass sich der Rücken Ihres Pferdes verspannt.

  • Nehmen Sie leichten Kontakt mit beiden Händen auf. Verkürzen Sie eventuell die Zügel, damit Sie nicht die Ellbogen nach hinten ziehen. Das führt zu einer harten Hand.

  • Vergessen Sie nicht zu atmen.

Stufe 1 - Verstehen des Signals
In dieser Stufe liegt der Schwerpunkt darauf, dass das Pferd das Stoppsignal des Reiters versteht. Gleichzeitig soll das Pferd so entspannt wie möglich sein. Auf dieser Stufe wird eine „Bauchlandung“ ins Halten akzeptiert. Es ist in Ordnung, wenn das Pferd stark auf der Vorhand stoppt und Hals und Kopf anhebt, um das Gleichgewicht zu halten, sofern es die Aufgabe verstanden hat.

Idealerweise sollte das Gewicht des Pferdes beim Anhalten auf der Hinterhand liegen. Wenn das Pferd jedoch in der Oberlinie angespannt ist und Sie es ins Halten hineintreiben, wird sich die Spannung verstärken und das Pferd vermehrt auf die Vorhand kommen. Daher muss das Pferd zunächst lernen, bei einer leichten Hilfe anzuhalten und sich zu entspannen.

Stufe 2 - Biomechanische Lerntechnik
Auf dieser Stufe liegt der Schwerpunkt auf der Biomechanik des Pferdes, insbesondere auf der Haltung im und während des Haltens. Ziel ist es, dass das Pferd sich im Halt entspannt, seine gesamte Oberlinie dehnt und nach vorne und unten die Anlehnung sucht.

Die Voraussetzungen für diese Stufe sind, dass das Pferd entspannt ist, im Schulterherein und Traver geritten werden und sich versammeln kann, ohne den Rücken zu verspannen oder den Hals zu verkürzen.

Von: Christina Holmbæck
Fotos: Camilla Funch Jandrup

Es ist viel einfacher, ein Pferd „ohne Rücken“ zum Halten zu bringen, als es zu versammeln und die Hinterhand untertreten zu lassen. Aber erliegen Sie nicht der Versuchung, hier die einfachste Lösung zu wählen. Auf lange Sicht fehlt Ihnen die Grundlage, die Sie brauchen, um Ihr Pferd weiter auszubilden.

- Ein Leitfaden für Reiter auf jedem Niveau 

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